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Glück - Was ist das überhaupt?

 

Glück ist definitiv kein Mythos. Wir können alle glücklich sein.

Dafür brauchen wir weder irgendwelche Requisiten, noch müssen wir warten, bis wir auf magische Art und Weise irgendwann in ferner Zukunft man von selbst glücklich werden.

 

Was können wir also tun?

 

Was ist Glück? Etwas Persönliches? Materieller Besitz? Oder doch nur ein Mythos?

Die meisten von uns wissen es schon, aber ich möchte das trotzdem noch einmal erwähnen:

Materieller Besitz allein gauckelt uns Glück nur kurzzeitig vor.

 

Sicher freue ich mich auch über Videogames, tolle Klamotten oder Geschenke. Wobei ich damit auch oft mehr verbinde, als nur das Materielle an sich.

Bei Geschenken freue ich mich besonders, wenn ich merke, dass man sich Gedanken gemacht hat. Wenn ich merke, dass der Schenker mich wirklich kennt. Kleidung hilft mir dabei, mich selbst auszudrücken. Und Games bescheren mir und je nach Spiel auch meiner Partnerin und/oder Freunden einige schöne Momente. Trotzdem sind

es letzten Endes nur Dinge, die nur zusammen mit Erfahrungen, Gedanken und vielleicht auch anderen Menschen Wert bekommen. Wir brauchen diese Dinge nicht, um glücklich zu sein.

Was uns glücklich macht, sind die wirklich wertvollen Dinge im Leben: Selbstliebe und Liebe, Freundschaft, Zufriedenheit, Spaß, Freiheit und so weiter.Nein, es kommt einzig und allein auf die Einstellung an.

 

Jetzt fragst du dich sicher:

 

Was für eine Einstellung brauche ich, um Glücklich zu sein?


Eine gute Frage. Die Antwort darauf kann ich hier aber nur kurz anschneiden, damit du einen Einblick bekommst. Genauer darauf einzugehen, könnte ganze Bücher füllen - und tut es bereits.

 

 

Lebe im Jetzt!


Trauere nicht vergangenen Zeiten nach. Sie sind vorbei. Genieße lieber das, was du jetzt tust. In diesem Moment. Erschaffe neue Erinnerungen.

Lebe auch nicht in der Zukunft oder sorge dich um sie. Es bringt dir nichts. du kannst nichts ändern, was überhaupt noch nicht ist und vielleicht auch nie sein wird.

Es geht nur um das Jetzt.

Jetzt lebst du. Nicht gestern und nicht morgen. Nur jetzt.

Nimm das an und genieße jeden Augenblick.

 

 

Oft sind es die kleinen Dinge


Blauer Himmel und Sonnenschein. Die ersten Pflanzen, die im Frühjahr aus ihrem Winterschlaf erwachen. Fremde Leute, die einen auf der Straße anlächeln. Lachende Kinder.

Es gibt so viele kleine Glücksmomente, die uns jeden Tag begenen. Wir sind ihnen gegenüber nur blind geworden.

Laufe mit offenen Augen durch die Straßen!

Erkenne die vielen kleinen Wunder, die das Leben zu bieten hat!

Lerne wieder sie zu sehen und über sie zu staunen.

Als Kinder waren wir alle Profis darin.

Wir können es wieder werden!

 

Ein anderes gutes Beispiel sind Hunde.

Auch sie können uns wunderbare Vorbilder sein.

Hunde sind nicht nachtragend oder trauern der Vergangenheit nach.

Sie leben im Moment und sprühen nur so vor Glück. Und das teilen sie nur allzu gern. Das zeigt mir unser Hund jeden Tag auf's Neue. Schon früh am Morgen überschüttet er uns geradezu mit Liebe und Dankbarkeit. Da kann man gar nicht mit dem falschen Fuß aufstehen.

 

 

Was mich glücklich macht


Für mich bedeutet Glück auch, dass ich einfach ich sein kann. Und zwar ohne dass mich irgendwer dafür verurteilt. Das heißt, ich darf mich frei entfalten. Ich darf das, was ich in meinem Inneren fühle, nach außen präsentieren. Sei es durch das Aussehen (Mode, Frisuren, Körperschmuck, ...) oder durch die Dinge, die ich tue (Hobbies, Soziales Engagement, Lebensstil, ...). Auch die eigene Einstellung zähle ich dazu. Denn auch das gehört zu dem, was ich bin. Zu mir. Ob ich Veganerin, Vegetarierin, Flexitarierin oder Frutarierin bin. Oder ob ich einfach esse und trinke, worauf ich gerade Bock habe.
Ich will keine Diäten machen, nur weil die im Trend sind und weil sie gerade alle machen. Genausowenig will ich in einem Job arbeiten, der mir zwar Geld einbringt, aber der mich unglücklich macht.

Sicher müssen wir alle hier und da mal Abstriche machen. Aber dann muss ich auch daran arbeiten, das wieder zu ändern, damit ich so leben kann, wie ich es mir wünsche. Damit ich ich sein kann.

 

Wenn ich zum Beispiel seit Jahren meine Wohnung kündigen, in einem Van leben und frei wie ein Vogel sein will? Was hält mich auf? Die besorgten Kommentare meiner Mutter?

Wenn du etwas wirklich willst, kümmere dich darum. Sorge vor. Mache einen Plan B.

Nimm in diesem Beispiel deiner Mutter den Grund zur Sorge. Zeige ihr, dass du weißt, worauf du dich einlässt. Beweise ihr, dass du das hinbekommst.

 

Oder was, wenn ich eine Person gleichen Geschlechts liebe, aber in einem rückständigen Dorf voller Menschen lebe, die homophob sind?

Ich zeige meine Liebe trotzdem.

Vielleicht werden viele sich abwenden. Vielleicht werde ich schmerzhafte Erfahrungen machen. Aber genauso werde ich auch positive Überraschungen erleben.

Sie werden mein Glück - unser Glück - erkennen. Und vielen wird es die Augen öffnen.

 

Es gibt zig Beispiele, die ich dir hier aufzählen kann.

Letzten Endes geht es aber immer um dasselbe:

Nur wenn wir wir selbst sind, können wir wirklich etwas ändern.

Das betrifft sowohl uns, als auch unsere Umwelt.Es hängt alles zusammen.

Wir können unmöglich glücklich sein, wenn wir eine Rolle spielen.

Und andere Menschen können uns nie wirklich lieben, wenn sie uns gar nicht kennen, sondern nur die Rolle.

Darum: Sei du selbst!

Das kannst du besser als jede*r andere.

 

Was macht dich wirklich glücklich? Es geht ganz allein um dich!

Jetzt bist du dran!

Was fühlst du tief in dir drin, was raus will?

Was kannst du tun, um deinem persönlichen Glück einen Schritt näher zu kommen?

Und wie kannst du dieses Glück nach außen transportieren?Sei doch selbst mal die Person, die Fremde anlächelt und ihnen damit den Tag versüßt.

Es ist ganz leicht.😃

 

Aber denk dran: Der Weg zum Glück ist ein Prozess. Glücklich zu sein und zu bleiben erfordert Übung, Übung und noch mehr Übung.

Aber wir schaffen das! Ich glaube an uns.

Jeder noch so kleine Schritt bringt uns näher zum Ziel.

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