Endlich Dreads!!!

Ich fand Dreadlocks schon länger cool. Damals habe ich mich wegen des Jobs nicht getraut, echte machen zu lassen. Ich habe dann mal Wool- und Poppydreads ausprobiert, also Dreads aus Wolle, bzw. Kunsthaar, die man temporär einflechtet.

Optisch fand ich das schon klasse, aber es fühlte sich noch nicht richtig an. Die künstlichen Dreadlocks waren sehr hart und haben beim Schlafen gestört. Noch dazu habe ich sie mir immer alleine selbst eingeflochten und das hat 1. ewig gedauert und 2. war die Aufteilung der Haarsektionen auch nicht besonders ordentlich. So hatte ich immer wieder einzelne Haare dort, wo keine hingehörten und das ziepte und zwickte ordentlich.

 

Jetzt bin ich selbstständig und beschäftige mich mit positiver Psychologie, Selbstverwirklichung und persönlichem Glück. Das schreit ja förmlich danach, sich Träume zu verwirklichen. Dreads passen da gleich doppelt gut, finde ich.😁

Sobald es mir möglich war, machte ich deshalb bei Romina von Dreadfactory einen Termin für die Erstellung von echten Dreadlocks. Das verband ich einfach mit einem Besuch bei meinem besten Freund, der in Leipzig lebt. So konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.😄

 

Meine Dreadlocks machen mich glücklich!

DIe Dread-Erstellung war schmerzhafter als erwartet, aber ich bin glücklich, dass ich durchgehalten habe.
Photo by Romina @dreadfactory

Aber die Erstellung war echt heftig.🙈

Der Schmerz war vergleichbar mit einem Tattoo-Termin. Oder - für die, die keine Tattoos haben - mit einer mehrsrtündigen Epilier-Session mit richtig dicken Haaren.
Das Gemeine am Schädel ist, dass die Kopfhaut so empfindlich ist. Zu Beginn ging es noch, aber kaum war sie gereizt und ordentlich durchblutet, schmerzten hinterher sogar kleinste Berührungen.
Umso glücklicher war ich, dass Romina ein Profi ist. Statt der auf zwei Tage verteilten zehn bis zwölf Stunden, die wir grob eingeplant hatten, hat sie nur etwas über sechs Stunden an einem Tag gebraucht. Für meinen ganzen Kopf. Der Hammer! Außerdem war sie total lieb, wir konnten uns super unterhalten und nach einer Weile haben wir nebenbei Vikings geguckt. Ich war also gut abgelenkt und da musste ich jetzt halt durch. Wer schön sein, will muss manchmal eben wirklich leiden.
😝

Mein Hund Bigby und ich mit meinen neu erstellten Dreadlocks

Glücklicherweise habe ich schon einige Zeit vorher angefangen, nur noch festes Shampoo zu verwenden und das auch nur noch zwei mal pro Woche. So konnte sich meine Kopfhaut bereits ein wenig umstellen, damit sie weniger fettete. Durch tägliches Haarewaschen wird ihre Fett- und Talgproduktion nämlich angeregt. Dadurch, dass ich vorgesorgt habe, hatte ich nur in den ersten Tagen leichte Probleme mit Juckreiz.

Schlimmer war das Schlafen in der ersten Nacht, bzw. der Morgen danach. Ich habe mit dem Gesicht auf meiner Hand geschlafen, damit meine Dreads das Bett und Kopfkissen möglichst nicht berührten. Meine Kopfhaut war natürlich noch gereizt und auf den noch sehr straffen Dreads liegen konnte ich dementsprechend nicht. Aber auch darauf war ich vorbereitet - wenn auch nur mental.😝 Als ich morgens aufstand und mich streckte, bekam ich jedoch die Quittung dafür. Es knackte in meinem Nacken und mit einem Mal war ich so verspannt, dass ich meine Arme nicht mehr heben oder den Kopf nach links drehen konnte.😅

 

Mittlerweile ist das aber vergessen und ich liebe es, meine Dreadlocks mit Perlen oder bunten Bändern zu schmücken. Sogar das Einhäkeln von Fusselhaaren macht mir Spaß. Ich kann es kaum erwarten, dass meine Dreads länger werden, damit ich neue Frisuren ausprobieren kann.🥰

Und bevor die Frage kommt: Ja, ich wasche meine Dreads! Mindestens ein mal wöchentlich. Und das funtioniert nicht anders, als bei "normalen" Haaren. Es dauert nur länger, bis sie trocken sind.

 

 

✏️ Hast du auch Dreads oder hättest du gerne welche? Oder hast du vielleicht Fragen zu dem Thema? Schreibe sie mir gerne in die Kommentare.😄

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