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Egoismus als Mittel zum Glück

Die meisten von uns haben von Kindesbein an gelernt, sich selbst förmich für andere aufzuopfern. Dass es gut ist, seinen Mantel zu teilen, das Brot zu brechen oder sich für einen geliebten Menschen zu opfern. Das macht einen zum Helden, heißt es.

Natürlich sind das sehr heldenhafte Taten. Und natürlich sind es diese Handlungen der Nächstenliebe, die uns menschlich machen. ABER:

 

Verliere nicht dein Selbst in Nächstenliebe. - Ein Tipp deiner Happiness-Trainerin Sabrina Sierks.

Gönne dir gesunden Egoismus.

Es ist nicht alles und jeder wichtiger als du.


Das ist nicht nur blödes Gelaber. Du solltest dir diese Tatsache einprägen und Glaubenssätze vergessen, die das Gegenteil vertreten. Natürlich soll sich dein Leben nicht nur noch um dich drehen. Es geht eher darum einen gesunden Mittelweg zu finden.

Da kommen sofort Fragen auf: Wie egoistisch darf man sein? Wie egoistisch sollte man sein?

Das lässt sich pauschal nicht leicht beantworten.

Fakt ist: Du kannst niemandem guttun, solange es dir nicht gut geht. Nur wenn du dich um dich gut kümmerst, kannst du auch für andere sorgen. Und nur wenn du dich selbst liebst, können dich auch andere lieben.

 

Das hast du sicher alles schon einmal gehört, oder? Aber hast du es auch wirklich verstanden?

Stell dir mal diese Frage: Wenn du deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse dein Leben lang zurückstellst, bist du dann wirklich du? Wenn du immer nur Dinge für andere Leute tust, kann man dein Selbst in deinen Taten erkennen?

 

Die Antwort liegt auf der Hand: Nein. Denn dein wahres Ich ist verborgen hinter dem, was du für andere tust.

 

Gönne dir gesunden Egoismus. Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch anderen helfen. - Sabrina Sierks, Glücks-Coach aus Mönchengladbach, NRW

Deshalb folge deinen Träumen. Tue was nötig ist, um das Leben zu leben, das du dir von Herzen wünscht - ohne dabei anderen zu schaden.

Du kannst es auch so schaffen. Du hast alles in dir was du dafür brauchst. Es ist nicht nötig auf andere herabzublicken, oder sogar auf ihnen herumzutrampeln. Denn dass sind die Methoden der Schwachen und Feigen, die sich vor Konkurrenz fürchten.

 

Nur wenn du weißt wer du bist, kannst du dich selbst lieben. Das wird sich in deiner Ausstrahlung widerspiegeln. Nur wenn du voll und ganz du selbst bist, können andere dich genauso voll und ganz erkennen. Und nur dann können sie dich, in deinem gesamten Selbst, kennen und lieben lernen.

 

Jeder von uns ist einzigartig. Wenn du deinen eigenen Weg verfolgst, brauchst du keine Konkurrenz fürchten. Dann kannst du Gleichgesinnte als wertvolle Kollegen betrachten, von ihnen lernen und mit ihnen wachsen. Das ist doch viel besser als ständiges Konkurrieren, oder?

 

Wenn du deinen Weg kennst, wird dir jeder Schritt leichter fallen. Dein Leben wird dir leichter fallen. Du wirst zufriedener sein und das wird es dir einfacher machen, andere Menschen zu unterstützen.

 

Versteh mich aber bitte nicht falsch. Natürlich sollst du nicht erst dann anfangen, dich um das Wohl anderer zu sorgen. Es geht nur darum, zu erkennen, dass dein eigenes ruhig mal an erster Stelle stehen darf und soll.

Was heißt das im Klartext?

Jeder will etwas von dir? Du kommst kaum dazu, mal eine Minute Ruhe zu finden? Du hast keine Zeit, dich um deine eigenen Bedürfnisse zu kümmern, weil du ständig für deinen Chef, die Kollegen, deine Familie oder Freunde da bist? Gönne dir eine Auszeit davon! Sag Ihnen, Sonntag Nachmittags ist deine Zeit (der wann immer es für dich am besten ist.). Und dann kümmere dich für ein paar Stunden NUR UM DICH. Und halte dich daran. Sicher wird es zu Beginn nicht leicht sein, aber irgendwann werden sich alle daran gewöhnen. Gönn dir deine Ich-Zeit. Ob zum Arbeiten an deinem persönlichen Ziel, zur Entspannung oder auch einfach für Spaß - ganz egal. Hauptsache es tut dir gut.

Und danach hast du wieder Energie, dich um alles andere zu kümmern.

 

Egoismus ist gut. In Maßen. Die Dosis macht das Gift.😉

 

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